LSV auf Talfahrt

Es war eine intensiv geführte Begegnung mit insgesamt sechs gelben Karten, davon vier für die Gäste. Die ersten zehn Minuten gab es ein Abtasten auf Augenhöhe. Dann legte der LSV los wie die Feuerwehr. Drei hundertprozentige Torchancen führten allerdings zu keinem Treffer. So war der torlose Pausenstand für den Tabellenzweiten ein durchaus schmeichelhaftes Ergebnis. Auch in Hälfte zwei blieb es bei einem ausgeglichenen Spiel. Der LSV scheiterte immer wieder an dem zwanzigjährigen Zwei-Meter Kraftpaket im Tor der Sauerländer. Es kam dann, wie es kommen musste. Im Anschluss an eine Großchance der Lüner Löwen erzielte die Mannschaft um Traner Michael Erzan kurz vor Ende der Begegnung das 0:1 (82.)und machte damit den Unterschied. Fußball ist ein Ergebnissport, bei dem oft auch das Glück gefordert ist. Das hatten die Hohenlimburg an diesem Spieltag auf ihrer Seite.

Wieder einmal hat sich das Team um Coach Christian Hampel nicht belohnt. Trotzdem schlug sich der reduzierte Kader - insgesamt 13. verletzte Spieler - ordentlich aber ohne "Fortune". Es ist, als ob das Schusspech an den Stiefeln kleben würde.Vielleicht muss man sich aber auch die Frage stellen, ob wirklich jeder Spieler richtig abliefert. Auf jeden Fall brauen sich dunkle Wolken über dem Stadion Schwansbell zusammen. Nach dieser etwas unglücklichen Niederlage gegen den Tabellenzweiten SV Hohenlimburg belegt der Westfalenligist Lüner SV nunmehr den Relegationsplatz. Die Abstiegszone ist aktuell mit Gerlingen, Iserlohn und YEG Hassel besetzt. Damit ist man weit von den zu Beginn der Saison ausgegebenen Zielen entfernt. Mit der SpvvG Erkenschwick wartet nun ein Gegner, den man unbedingt schlagen muss. Hoffen wir, dass endlich der Kopf der Spieler frei wird und der Knoten platzt

 Im Kreispokal zunächst einmal Pause

Runde vier bedeutete für den Lüner SV ein Freilos.Nun.greift der Westfalenligist in der fünften Runde wieder in das Geschehen ein.  Terminiert für die verbliebenen sechzehn Mannschaften  ist das Zeitfenster  1. - 29. 2. 2020. Acht Paarungen stehen an, die jeweils um 19.00 Uhr angepfiffen werden. Gegner für dien Lüner SV ist  das Schlusslicht der Kreisliga A 1, FC Hellweg Lütgendortmund. Ein Sieg und damit das Weiterkommen unter die letzten Acht sollte gelingen.

LSV II verliert erneut

Eine deutliche Klatsche hagelt es für die Zweitvertretung des Westfalenligisten. Gegen Mengede 08/20 hatte das Team um Spielertrainer Murat Büyükdere nicht den Hauch einer Chance. Ohne Resevespieler auf der Bank lautete das Ergebnis beim Abpfiff des Unparteiischen 6:0 für den Hausherren. Gut, ein solches Spiel gegen den aktuell Tabellensechsten kann man verlieren. Die Art und Weise der Niederlage gibt allerdings zu denken. Wenn man in der Bezirksliga mitspielen will, muss der Kader s, auf dem Platz tehen und nicht eine Reservebank, auf der keine Ergänzungsspieler  sitzen. LSV II trudelt der Abstiegszone entgegen und belegt derzeit nur durch das bessere Torverhältnis den Relegationsplatz 14 punktgleich vor Tus Westfalia Wethmar. 

 

Zweitvertretung zeigt viel Herz

 

Mit 2:1 gegen den Spitzenreiter der Bezirksliga Staffel 8 zu verlieren, ist in unserer augenblicklichen Situation keine Schande Vielmehr muss man vor der mannschaftlichgeschlossenen Leistung mit Herz, Willen und Kampfkraft den Hut ziehen. Unsere Coaches Harkan und Derja, die nach dem Rücktritt von Spielertrainer Murat Büyükdere an der Seitenlinie standen können stolz auf ihr Team sein. Bei miesem Regenwetter war DJK TuS Körne in der Spielanlage deutlich überlegen. Unsere Reserve stemmte sich jedoch gegen das druckvolle Spiel des Gegners und kämpfte vorbildlich. Der Doppelpack in der 29. und 32 Minute zum 0:2 aus Lüner Sicht, zugleich der Pausenstand, ließ für die zweite Hälfte der Partie schlimmes vorausahnen. Doch einfach ging es für den Spitzenreiter nicht weiter. Der LSV stellte in der zweiten Hälfte um und kam in der 62. Minute durch Abdullah Sener sogar zum verdienten Anschlusstreffer. Körne war dann jedoch clever genug, den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen.

Nach dieser Niederlage findet sich die LSV-Reserve nur dank des besseren Torverhältnisses und sieben Punkten auf dem ersten Abstiegsplatz (14) wieder, punktgleich mit dem Holzwickeder SC II und TuS Westfalia Wethmar. Nach sieben verlorenen Spielen hofft man nun endlich auf eine Wende. Nächster Gegner ist auswärts das viertplatzierte Team Rot-Weiß Germania 11/67.

 

 

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